Gestaltung der Einladung

Früher war es üblich, dass die Eltern der Braut zur Hochzeit einluden und die Hochzeit organisierten. Heute übernimmt dies oft das Brautpaar selbst. Die Einladung erfolgt schriftlich.

Die Einladung zum schönsten Fest des Lebens muss mindestens genauso individuell sein wie das Brautpaar selbst: kunstvoll und edel, witzig und frech, elegant und fein oder wunderbar romantisch.

Die Einladungskarte zur großen Hochzeit wird in all dem Heirats-Trubel oft bis kurz vor knapp vergessen . Einladungskarten sollte man sich genau aussuchen, denn schließlich sollen sie nicht nur zum Stil und Geschmack des Brautpaares passen, sondern auch so schön sein, dass man sie ein Leben lang aufbewahren möchte.

Aus der Einladung sollte deutlich hervorgehen:

  1. Namen der Eingeladenen
  2. Anlass
  3. Datum
  4. Genaue Zeit und Ortsangaben
  5. Wo (Kirche und nachfolgendes Essen)
  6. Wirtsleute
  7. u.A.w.g. - Zu- oder Absage bis zu einem bestimmten Termin
  8. Kleidung


Jede Einladung sollte von Hand unterschrieben werden, so wie auch die Namen der Eingeladenen von Hand geschrieben werden sollten.

Um ein einheitliches Design zu gewährleisten, kann man folgendes gleich in Auftrag geben: Tischkarten, gegebenenfalls ein Programm und Menükarten sowie nach der Hochzeit zu verschickende Heiratsanzeigen und Danksagungen.

Es ist übrigens keinesfalls selbstverständlich, dass das Brautpaar die Kosten für die Unterbringung übernimmt. Man sollte in der Einladung jedoch klarstellen, ob man nur bei der Suche nach Hotel- oder Privatzimmern behilflich ist oder auch die Rechnung bezahlt.

Übrigens: die Aufforderung einen Frack zu tragen wird auf der Einladung mit "White tie" vermerkt, beim Smoking mit "Black tie".

 

Bräuche:

Am Hochzeitstag sollte die Braut noch folgendes tragen:

 

  • etwas Altes - steht für den Lebensabschnitt
  • als ledige Frau Etwas Neues - für das vor ihr liegende Leben
  • als verheiratete Frau (das neu gekaufte Brautkleid)
  • etwas Geliehenes - als Zeichen der Freundschaft
  • etwas Blaues - als Sinnbild der Treue (das blaue Strumpfband der Braut)
  • Einen Pfennig im Schuh - soll Reichtum bringen


Auch um das Brautkleid ranken sich viele Mythen, auf die Sie bei Ihrer Ausstattung achten müssen. Zum Beispiel darf die Braut auf keinen Fall ihr eigenes Brautkleid nähen - denn "So viele Stiche, so viele Tränen" besagt der alte Spruch. Vor der Hochzeit darf der Bräutigam das Brautkleid nicht sehen. Denn das - so sagt der Aberglaube - bringt kein Glück.

Der Brautstrauß:
Blumen spielen am Tag der Liebe eine ganz besondere Rolle. Der Brautstrauß ist Sache des Bräutigams. Die Braut kann sich entweder überraschen lassen oder unauffällig einige Ratschläge fallen lassen.

Ehering: - Zeichen der Liebe
Das Tragen eines Eheringes ist ein alter Brauch, der schon bei den Römern üblich war. Später hat die Kirche diese schöne Tradition als Zeichen der ununterbrochenen und ewigen Liebe übernommen.

 

Gedichte und Sprüche:

Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Geschenk auf Erden.
(Carl Spitteler)

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
(Henry Saka)

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Das ist das eigentümliche an der Liebe, dass sich sich niemals gleich bleiben kann; sie muss unaufhörlich wachsen, wenn sie nicht abnehmen soll.
(André Gide)

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. Geliebt wirst du allein wo schwach du dich zeigen kannst ohne Stärke zu provozieren.
(Adorno)

Seine Freude in der Freude des anderen finden können: das ist das Geheimnis des Glücks. Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet. Die Liebe bringt alle anderen Leidenschaften zum Schweigen. Liebe: an jemanden denken, ohne nachzudenken. Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
(Voltaire)

Die Liebe ist die schönste Blüte des Daseins.
(Franz Sawicki)

Liebe ist das einzige was wächst, wenn man es verschwendet.
(Maria Luise Stangl)

Liebe bedeutet, einen Menschen so zu sehen, wie Gott ihn gemeint haben könnte.
(Dostojewski)